AMERIKANISCHE FILME

Das Carey Komplott

(aka Der Mörder im weissen Mantel)

OT: The Carey Treatment)

US 1972

R: Blake Edwards

D: James Coburn, Jennifer O´Neill, James Hong

Pathologe Dr. Carey (James Coburn) beginnt in einer Bostoner Klinik seinen neuen Arbeitsplatz. Als ein junges Mädchen an einer Abtreibung stirbt und Dr. Tao (James Hong) verdächtigt wird gepfuscht zu haben, macht sich Carey daran das Gegenteil zu beweisen glaubt er doch Tao daran nicht schuld zu sein. Nachdem sich immer mehr bestätigt das Tao nicht daran schuld ist und auch noch klar wird das das Mädchen nicht einmal schwanger war beginnt der Mörder wieder aktiv zu werden……

Wunderbarer US Krimi der frühen 70er wo zumindest für mich die Filmwelt noch in Ordnung war. James Coburn war einfach ein perfekt harter Hund und Macho vor dem Herrn und überzeugt in seiner Rolle als detektivischer Arzt vollends. Die Geschichte von Michael Crichton ist glaubhaft und spannend inszeniert und wird von einem coolen und groovenden Score von Roy Budd gekrönt. John „Higgins“ Hillerman schaut auch vorbei fehlt nur noch Quincy…..

Für all die die Noten brauchen, 8 von 10 Skalpellmesser!

Der Tag der Mörder

OT: Day of the Assassins

US/Mex/E 1979

D: Chuck Connors, Richard Roundtree, Glenn Ford, Henry Silva, Andy Garcias

R: Carlos Vasallo (steht am Cover) aber eigentlich Brian Trenchard Smith

Fleming (Chuck Connors) bekommt einen Auftrag von Christakis (Glenn Ford) der eine Liste eines gemeuchelten Schahs in seine Hände bekommen will. Gemeinsam mit dem Auftrag werden Fleming auch gleich seine Gegner bekanntgegeben, u.a. Fessler, der Stumme (Richard Roundtree), Jerry Beltron (Andy Garcia) oder auch Dante Vallone (Jorge Rivero). Der Schah wurde in Mexiko gemeuchelt und dort beginnt Fleming´s Suche. Doch viele haben was dagegen und der Tag der Mörder beginnt…

Klingt gut oder? Ist es aber nicht. Hier tummeln sich zwar viele altbekannte und gern gesehene Stars aber leider vor allem Connors und Ford sind da schon eher am Ende ihrer Karriere. Hätt schon was werden können aber irgendwie plätschert es so dahin ohne besondere Vorkomnisse, Actionarm, low budget, grottige Regie. Dieser Film ist auch ein gutes Beispiel wie man Filmmusik falsch einsetzt. Nämlich andauernd und absolut unpassend zu den jeweiligen Szenen. Sehr flach auch die Dialoge und ich denke auch im Original nicht besser.

Henry Silva spielt Gomez, einen mexikanischen Polizeichef,  überzeugend aber halt nur einen Kurzauftritt. Kann ich sonst was gutes finden?  In den ersten 60 Minuten eigentlich nicht. In den weiteren 30 min. nimmt das ganze dann ein bisschen Fahrt auf aber nicht falsch verstehen, grad mal so das man nicht sofort einschläft. Die „Autoverfolgungsjagden“ könnte ich auch inszenieren und ich hab keinen Führerschein! Das Finale ist dann in einem Steinbruch wo es  zum wilden Geballere kommt, beeindruckend. Nö, nicht wirklich.

Ein äusserst schwacher Film wirklich niemandem zu empfehlen ausser armen Komplettisten von diversen Darstellern. Schade, das hätte viel mehr werden können.

 

FBI jagt Phantom

OT: The Human Duplicators

USA / 1965

Regie: Hugo Grimaldi

Darsteller: George Nader, Dolores Faith, Richard Kiel, George Macready, Hugh Beaumont, Barbara Nichols, John Indrisano, Margaret Teele, Alean ‘Bambi’ Hamilton, Richard Arlen, Larry Barton, John Dasten

Ist natürlich eine ziemliche Gurke wenn auch irgendwie drollig vergnüglich. Dr. Koloss (Betonung aufs erste O) sieht aus wie Andre the Giant ganz jung und ist der Kiel Richard ganz jung. Der sieht dann auch zum Schluss ein das er ein Android ist, der Arme. Wenigstens verliebt sich die Blinde in ihn. Dr. Alzheimer (oder so) prügelt zum ende mit nem Morgenstern auf Naders Android ein und brüllt dazu “du blöder falsch programmierter Android du” und eigentlich war das auch ein blöder Film aber vergnüglich. Gut das den die Woolner Bros produziert haben und nicht Warner den die hätten jede Kopie aus Scham vernichtet. Joy Video u.a. hat ihn für uns erhalten und für eine einmal Sichtung reichts dann auch. Im Kino mit ner heiteren Runde sicher unterhaltsam, bei dem können dann auch diverse Herren eine rauchen geh’n. Oder zwei. Tschüss!