KRAUTPLOITATION

DIE NACKTE GRÄFIN

Herstellungsland: Deutschland/1971
Regie: Kurt Nachmann
Darsteller: Wolfgang Lukschy, Ursula Blauth, Kurt Nachmann, Renate Kasché, Gunther Möhner, Elke Haltaufderheide, Helga Machaty, Fernando Gómez, Michael Cromer und Ernst Ziegler

 

Gestern endlich gesichtet, Mann oh Mann, was für ein Meisterwerk!!! Ehrlich!!
Ich habe selten mich von einem Film so überraschen lassen können wie von diesem. Erwartet hab ich mir ein bisschen Fleisch und deutsche Titten aber was dann kam ist mit Worten kaum zu beschreiben!
Ein fleischgewordener Popart Kunstfilm der Sonderklasse! Who the fuck is Blow up? Der Film wirkt italienisch, ist es aber nicht! Sowas hat auch in Deutschland verwirklicht werden können und ich danke hier dem Spiehs Karli von Lisa Film das er Geld und Mut in dieses Werk investiert hat!!!
Shampoo….…Sham poo……..Scham Po
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll…….
Die nackte Gräfin Ursula Blauth sieht manchmal aus wie Margaret Lee, ehrlich! Und Lukschy IST ein Graf! Er muss einer sein den so sehen sie aus! Dazu immer eine Kamera zur Hand, das ist das Geheimnis! Apropopo Kamera, Kameramann, Franz X. Lederle hat sich jeden Löwen, Bären oder anderes Getier als Auszeichnung verdient…..da sind wir auch gleich beim Getier, selten soviel bizarre ausgestopften Tiere gesehen wie hier, überall hängen und stehen sie, überhaupt wo ist diese geniale und einmalige Location, der Sitz des Grafen? Kurt Nachmann erzählt uns von den 7 Todsünden in einer Kriminalgeschichte die irgendwie keine ist. Gerhard Heinz hat dazu den passenden Soundtrack komponiert und im Titelsong auch noch eine Sängerin die in schwerem österreichisch davon singt. Der Song gehört in die Charts, wenn auch in 70er Charts!
Gräfin Ursula sucht und bekommt Potenz in jeglicher Art & Form von Ihrem Mann auf den seltsamen Partys serviert…..und wie! Die Szene mit der Glaswand, herrlich wie die Herren der Schöpfung in Reih & Glied um sie buhlen und die fesche Urschl mit Fingerspielen die Glieder diri(eri)giert wohlgemerkt hinter der Glaswand nur um sich dann den vermeintlicht härtesten auszuwählen……und der Graf immer im Hintegrund mit der kamera in der Hand.
Die Story wird rückblickend erzählt und es geht um einen Mord und auf des Garfen Befehl erzählt der Diener dem Komissar……ach, schaut euch dieses wunderschöne Werk selber an!
Ich hör jetzt auf mit meiner Lobhudelei, man muss das selber aufsaugen und geniessen!
Auch schön die Aussage von Regisseur Nachmann zu seinem Film, der auch als Komissar mitspielt, gefunden im empfehlenswerten Buch „Die Supernase“ (Karl Spiehs und seine Lisa Film)
….das ihn die Portiersfrau schön und verständlich findet und der Intellektuelle sich nicht schämt, ihn gesehen zu haben.
Ich habe ihn verstanden und ich schäme mich nicht!
Fette 10/10 – ehrlich! Ein unentdecktes deutsches Meisterwerk!

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PORNOGRAFIE IN DÄNEMARK aka ZUR SACHE KÄTZCHEN

D  1971
Regie: Dr. Renato Frustratus (=Michael Miller)
Musik: Horst A. Hass (guter Name)
D: Hans-Werner Bussinger, Gerd Duwner, Chris Larsen, Miriam Liv (Blondie), Günter Vaessen, Siegfried Zügel

Hm, Regie Dr. Renato Frustratus, na hoffentlich bin ich danach nicht auch ein Frustratus. Schon bei der Taxifahrt des deutschen Touristen vom Flughafen in die Stadt werden ihm vom Taxilenker die sexuellen Vorteile von Dänemark empfohlen. „Hier gibt’s bewegtes Leben, rein raus, rauf runter, so wie sie´s haben wollen. Das hier das nenne wir das Nuttenaquarium, da wird gebumst bis die Socken qualmen.“ Der Tourist entpuppt sich als Brillenvertreter Hr. Mayer. Sein Kunde findet seine Brillen so lala und schickt ihn samt Angestellter zur Pornomesse und dann weiter in Kopenhagen´s Pornoläden. Blondchen zeigt dem verklemmten, gläubigen Mayer was es den so alles gibt in der weiten Welt des Sexus. Er spielt geschockt weil streng gläubig. Na wer´s glaubt.
Nach einiger Zeit gibt’s dann nen Schwenk zu einem Pornodreh. Mann oh Mann, selten sowas trashiges gesehen, die Kommentare aus dem Off des Regisseurs und Kameramann´s sind grande.
„Du bewegst dich mit der Grazie einer Prothese – mehr Sex, mehr Sex“. Als er ihr bis in die Gurgel filmt hängt sein halber Arsch aus der Hose, unfassbar. So geht das ewig herum, langweilt nach 10-15 min. zwar ein bisserl aber die Synchro macht vieles wieder wett. „Komm, sei Schwein, sei Tier“. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen die beiden „Handlungsstränge“ zusammen – Blondchen taucht mit dem Vertreter beim Pornodreh auf. Verdutzt aber lüstern guckt Mayer zu. Da wendet sich das Blatt und der Regisseur spannt Mayer zum Dreh ein. Und der Kunde von Mayer taucht plötzlich als Pornoproduzent auf.
Hm, ein seltsamer Film. Soetwas hab ich eigentlich noch nie gesehen.
Irgendwie Reportlastig, aber irgendwie so daneben und schräg, ja fast schon avantgardistisch. Ok, das war jetzt ein bisschen zu hoch gegriffen, ich gebs zu. Sag ma mal, fast schon experimentiell. Aber nur fast. Mayer steht plötzlich in einem Männer Bordell – „sind sie potent?“ – hier kann Frau sich die männliche Hure kaufen. Mayer haut ab und landet am Dancefloor. Blondchen ist auch wieder da und es wird geshaket. Mayer etwas steif, also der Tanz. So geht’s dahin und irgendwie….passiert nix. Ich frage mich warum vergeude ich meine Lebenszeit damit? Naja, besser als Spazi vom Space (deutsch aussprechen bitte). Die Musi sleazt dahin. Mayer erinnert an Erwin C. Dietrich. Issa aba nicht. „Sag mal, die Männer mit denen du ein Verhältniss hast, gehst du mit denen allen ins Bett?“ fragt der Dusel, das kann nicht unser Erwin sein. Blondchen zeigt Mayer eine Bums Show damit er seinen Voyeurismus befriedigen kann. Den hat er nämlich in sich, den Voyeurus. Peeping Mayer aus Germanien. Aber statt Bumsshow gibbet nur einen Strip der Freundin von Blondie. Beim Gucken animiert Blondchen mit den Händen den Mayer und greift ihn auf die Eier bis sie ihn fast verführt. „Ich will dich besitzen“ sagt er, der Katholik. Ja so sinds die Teitschen, Jäger & Sammler.
Das Ende das verrat ich euch nicht. Mayer zieht sich an, stürzt raus, ins Taxi und rast zum Flugplatz – er will nur mehr heim. Dort wird ihm gesagt das der Flieger weg is. Er trifft eine deutsche Passagierin und geteiltes Leid ist geiles Leid……ui, jetzt hab ich euch doch das Ende erzählt. Auch Wurst, den Schmarrn schauts euch eh nicht an. In einer richtigen Herrenrunde für ein paar Lacher gut. Ich werde auch noch Teil 2 & 3 begutachten, die güldenen Bananen von Bad Porno, mal sehen ob´s besser wird. 4 Spazis für das trashige Setting und die willenlosen Kommentare, die Weiber sind auch ok. Empfehlung ist das aber keine.
Achja gesehen hab ich die Videoversion obwohl ich die DVD oben auch hab, war zu faul sie rauszusuchen. Wo wird das noch hinführen. Auf der Dvdääää sind 2 Filme oben, ob das Value für money ist, ich weiss es nicht.

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LASS JUCKEN KUMPEL TEIL 5  – DER KUMPEL LÄSST DAS JUCKEN NICHT aka TÄGLICH BLASMUSIK IM HINTERHAUS

D. 1974

R: Franz Marischka

D: Gisela Kraus, Daniela Sander, Ludwig Vogl, Carl Heinz Kuhn, Herbert Fux, Peter Steiner

M: Ave Apfelbaum

Gerti & Uwe ziehen in ihre neue Wohnung ein. Das Haus und die Bewohner lassen nicht den besten Umgang ahnen, alle die wir da so kennenlernen kommen aus dem Proletariat, aber Schublade ganz unten.

Uwe’s  Bruder Thomas der beim Umzug hilft wird beim Einzug schmutzig gemacht schon „hilft“ eine Nachbarin bei der „Hosenreinigung“ und lässt sich gleich mal ficken. 

Die Hauskinder passen Freier ab und kassieren 5,- DM.  Die Türkin auf Tür Nummer 5 bietet sich als Hure an, Bauchtanz inklusive. Als sie sich nackich macht bemerkt der schwäbische Kunde  „und ich hamma dacht türkische Frauen sind rasiert?“. Als er sie leckt bleibt das Schamhaar Toupee im Gesicht kleben, das braucht sie „für die anderen deutschen Kunden“. Der Schwabe, der gross gebaut ist meint „Ich habs lieber glatt“ .

Nachbarn stellen sich vor, Helmut & Ilse, Helmut schlägt nach dem ersten Bier gleich nen Vierer vor.  Geht leider nicht, Gerti ist ja schwanger. Als Ilse meint das ihr der Uwe gefällt bemerkt Helmut „gefickt wird gemeinsam“.

Helmut sauft sich im Gasthaus an und wird vom Wirt (Peter Steiner) nach Hause geschleppt. Nachdem der Hausmeister Kutter (Johannes Buzalski) noch dazu stösst wird zu Hause weitergesoffen.  Helmut nötigt seine Ilse aus dem Ehebett und bietet sie seinen Gästen an – die zücken gleich mal die Markscheine. Das macht ihn geil und er besorgts ihr „besser geil als impotent“.  Da der Schwanz nicht genug steht beschwert sich Ilse. Helmut hat das Rezept dazu: „Komm blas mir einen, du Mistsau.“ Nachdem Helmut abgespritzt hat begibt sich Ilse auffs Klo da stellt ihr der Kutter nach der sich noch immer in der Wohnung befindet und will sie am Klo nehmen. Beim Gerangel kippt die Klomuschel um und der Sohnemann taucht in der Szenerie auf : „Papi, Papi der Kutter will die Mami ficken und hat dabei das Scheisshaus demoliert“ .

Szenenwechsel, als der kleine Thomas am Strich nach seiner Mami sucht sind die Huren entsetzt. Mami Gisela ist schon länger tot, Suizid aus Verzweiflung.  Hier stellt sich dann der Zuhälter dieser Gisela und auch von Lola vor, Herbert Fux, im Pelz gewandet verlangt er mehr Einsatz und bemerkt „ich und der liebe Gott, wir sehen alles“.

Derweilen im Wirtshaus, „Kutter, du musst doch noch eine Geschichte aus deiner Zeit beim dritten Reich erzählen“. Kutter mutiert zum Altnazi samt Lebensborn Fanatismus und wir machen einen Sprung in die Vergangenheit mitten hinein in ein Lebensbornheim! Dort werden wir Zeuge wie die Jungmädls auf den Sex vorbereitet werden. Zur Übung bekommen die Mädls eine Kreide in die Hand die sie sich zwischen die Pobacken stecken müssen um damit kreisend eine 8 auf einer Tafel zu malen!!!

Weiter geht’s mit Uwe, der ist auch ne Sau, am Heimweg mit seinem Laster nimmt er Renate mit die er fast vergewaltigt aber es gefällt ihr dann eh. Nach dem Fick kommt er drauf das Renate ins selbe Haus will ist sie doch die Nichte vom Kutter! Kaum heimgekommen schickt ihm seine Gerti aus dem Schlafzimmer braucht sie doch ihre Ruhe wegen der Schwangerschaft. Uwe braucht darauf ein Bier, da es keines daheim gibt lädt er sich bei Ilse ein und zum Bier wird auch gleich gefickt. Helmut überrascht die beiden und meint „tut mir leid das ich euch gestört habe, jetzt musst du halt wixen“. Nun dort rausgeschmissen bekommt er ein Bier bei einer weiteren Nachbarin, die ist grad allein weil der Mann auf Schicht ist. Natürlich wird die auch gleich genommen, zwar wehrt sie sich anfangs aber eigentlich wollt sie ihn ja von anfang an an sich ranlassen. „Dein Schwanz ist größer als mein ganzer Mann zusammen“ …..“Und du, aus deinem Arsch könnten wir 2 machen“.

Helmut muss kotzen, da Ilse am Topf sitzt tritt er sie runter. Ilse putzt sich ihre Möse und wirft das Klopapier an Helmut’s Gesicht vorbei. Das ärgert ihn, er watscht sie zu Boden und…… pisst ihr ins Gesicht! „Jetzt musst du dich waschen, alte Pisse stinkt nämlich“.

Die beiden Kinder eröffnen einen neuen Geschäftszweig, Erpressung! Das kleine Mädchen lässt sich wieder nen 5er geben baut ihr „Geschäft“ aber aus – sie führt den Freier in den Keller! Der Freier schlägt ihr vor ihn eine runterzuholen. Bevor es dazu kommt wird die Szene vom Bruder gestört und die Freiersau wird erpresst. So macht man Knete.

Der nächste Auftritt von Herbert Fux hat es in sich. Er besucht seine Hure Lola zum kassieren. Da es ihm nicht genug ist zwingt er sie zum ausziehen und unterzieht quasi eine Leibesvisitation an ihr – er zieht ihr den DM Schein aus dem Loch!!! Zur Strafe wird Mona mit dem Gürtel ausgepeitscht. Dabei gesteht er ihr auch das er schuld hat an Giselas Selbstmord. Doch die Brüder Uwe & Thomas kommen rechtzeitig  und sorgen für Recht & Ordnung, Herbert bekommt auf die Fresse.

Uwe bleibt dann noch ein bisschen bei Lola, er kennt sie ja von früher als Kunde, nun hat er sich ja nen Gratisfick verdient. Thomas stört aber den Fick, er überbringt die Hiobsbotschaft das Thomas Frau Gerti eine Fehlgeburt hatte – da bekommt selbst ein Schwein wie Uwe Gewissensbisse.

Aber Gerti weiss ja nichts davon und da die Nachwuchsarbeit nicht klappt schlägt sie eine Adoption vom kleinen Thomas vor. Alles wird gut und die beiden Nachbarskinder haben  einen weiteren Spielpartner.

Mann oh Mann, und das ganze auch noch mit HC Szenen! Der Film war damals im Kino!!!!! Der Ton der Leute ist extrem und die Frauenwürde wird hier wirklich mit Moonboots der Größe 50 getreten! Herbert Fux soll ja angeblich gerichtlich vorgegangen sein um den Vertrieb zu unterbinden. Hier wurden die HC Szenen auch nicht hineinmontiert, da ist wirklich alles aus einem Guss inklusive Samenerguss!

Bin vollkommen sprachlos, also bei der FSK war der Film nicht auf Besuch. Hier wird wirklich gegen viele Moralvorstellungen wie Gesetze verstossen. Ich bin noch ganz irritiert und hab jetzt grad keine Lust auf Sex………oder doch?

Ein paar Zitate gefällig?

Sie nehmen sich Liebe wenn sie Hunger haben!

Es spielen sich Liebesabenteuer ab die uns leise durch die Zähne pfeifen lassen.

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DIE JUNGEN AUSREISSERINNEN

D. 1972

R: Walter Boos

D:  Doris Arden, Karin Götz, Michael Conti, Rosl Mayr, Ellen Umlauf, Walter Kraus

M: Gert Wilden

 

Der Film beginnt mit einem Bericht über die Anti Slavery Society, einer der Uno angeschlossen Vereinigung wider dem modernen Frauenhandel. Oberkriminalrat L. aus München klärt uns auf, es gibt tausende Fälle in Deutschland! Wollen Sie einige Schicksale erzählt bekommen? So treten sie ein in das sexuelle Schreckenskabinett des Prof. Wolf C. Hartwig, seines Zeichens Produzent der Rapid Film!

Die 15 jährige Traudl Hirtreiter hat es nicht leicht. Ihr Arbeitgeber will sie im Lager vergewaltigen, als ihm das nicht gelingt bezichtigt er sie des Griffs in die Kasse. „Keiner wird dir glauben…“ so will er sie gefügig machen. Traudl sieht als Konsequenz nur die Flucht, nach München, dort wird alles besser. Sie bekommt einen Job in einer Pension. Als sie den ersten Gast im Zimmer bedient grapscht er ihr schon am Arsch. Auf die Hilferufen kommt die Pensionswirtin, auf den Vergewaltigungsvorwurf meint sie nur erbost: „schau das’d weiterkummst, des hob I gern, meine besten Gäst beleidigen!“ Man sieht, Gerechtigkeit sieht anders aus.

Aber ihr Schicksal geht weiter, nach dem sie zum Wirt geht und ohne Geld etwas zum essen bestellt, mit dem Hintergedanken es abzuarbeiten, bietet ihr ein Gast an zu helfen. Er bezahlt für sie und nimmt sie mit Heim und dort mit Drogen gefügig. Sie verliebt sich in ihn und wird ihm hörig. Doch sie muss feststellen das er ein Drogendealer ist und als er seinen Einkauf bei seinen Dealern nicht bezahlen kann setzt er sie als Hure ein. „Morgen früh hol ich dich wieder ab, und das ich ja keine Klagen höre!“ Nun muss sie dienen, „den sexuell ausgehungerten Ausländern, Männern die in unserem Wirtschaftswunderland zum grossen Teil in Barracken gepfercht leben, fast verständlich das sie Drogenhändler werden „.  

Ingrid, 19, Studentin  braucht Kohle für`s Studium. Sie will sich auf eine Anzeige melden wo sie schnell mal 5000,- DM verdienen kann. „Wie blöd bist du, kannst dir nicht vorstellen  was das für ein Job ist“  wirft ihr Verlobter Ihr vor. „Aber vielleicht bist ja eh so eine die gern anschafft“. Man sieht, in dem Haus wird sicher bald geheiratet. Daraufhin zieht sie den Verlobungsring ab und begibt sich zur der angegeben Adresse – ein Hotel! Dort wird sie von Ellen Umlauf (die Frau Kaiser vom Kaisermühlen Blues!) und ihrem Mann empfangen, gemustert und ausgezogen. Das Angebot, Goldschmuggel nach HongKong mit einem Korsett!!!!

Dort wird sie von Veronique abgeholt und liefert erfolgreich das Goldkorsett im Hotel ab. Als Veronique den Transport regeln will wird sie umgebracht, da fährt dann auch das Auto mal über ihren Hals.

Ingrid will am nächsten Tag das Gold los werden und abhauen. Nach dem sie fast ausgeraubt wurde hilft ihr eine Bekanntschaft die sie am Flug nach HK gemacht hat. Die Bekanntschaft will ihr helfen aber natürlich auch gleich mal ficken. Nach der gemeinsamen Nacht schleicht sich das Schwein aber mit dem Gold davon nur um kurz darauf von einer Chinesenbande gemeuchelt zu werden.

Barbara Heinen  - sie erzählt ihre Geschichte in Beirut bei der Polizei und wir sehen diese rückblickend. Entjungfert vom Stiefvater als sie 15 war, nun verstand sie warum ihre mutter den Tunichtsgut nicht schon längst verließ, fickt er doch einfach toll. Da wurde sie auch gleich mal seine Geliebte. Über den Ballettkurs kommt sie in einen Harem und wird zur sexuellen Dienerin bis sie eben fliehen kann.  Ein Jahr war sie eine sexuelle Sklavin nun ist sie vollkommen zerstört.

Die nächste ist Bambi Neumüller die Egon heiraten soll – doch sie macht einen Rückzieher möchte sie doch erst sexuell sich austoben. Das gelingt ihr, in Paris, wohin sie sich ein Ein Weg Ticket nimmt. Doch dort trifft sie nur auf Schwule, Lesben oder Nicht Franzosen, auch vom Strich wird sie verjagt. Als sie endlich ein „Richtiger“ anspricht und mitnimmt stellt sich nach dem hervorragendem Fick heraus das der Mann ein Schwabe ist! Na dann doch besser heim und den Dodel Egon ehelichen.

Die nächste Episode ist dann wieder ein bisschen derber spielt sie ja auch in Rom! Christa haut ab aus D eben nach Roma zu ihrer Freundin … die führt sie ein in die römische Schickeria, Filmbosse und dergleichen! Dort gibt’s dann Spiele und Herointrips wo man auch mal dran sterben kann. Wenn es dann mal eine kleine Überdosis war heisst es dann „komm, weg mit ihr“. Christa hat nicht zuviel bekommen, sie ist scharf geworden und wird von den „Spaghettifressern“ bestiegen. „Blonde deutsche Mädchen sind wie Kaviar für Rom´s Society“ hören wir leise aus dem off….Christa verliert dann Dschallo lastig ihr Leben im Aufzug da sie aussteigen wollte aus der „Heroinsociety“.

Se last episode is playing in London. Margot, 19, ist in England als Au-Pair Mädchen.  Leider ist die Herrin des Hauses ziemlich ungerecht und nach unzähligen Schikanen wird sie des Diebstahls bezichtigt, das geht dann bis zur Leibesvisitation. Ausserdem verbietet sie den Umgang mit ihren 2 Söhnen doch einer von denen, Philipp, steht auf Margot, deutsches Fleisch ist halt geil. Als der Vater das nun schon verliebte Pärchen erwischt verlangt er auch ein Stück vom deutschen „Fräuleinwunder“ und bestellt sie zum Fick am nächsten Tag. Verständlich, wird er doch auch sexuell kurzgehalten vom bösen Eheweib. Doch es ist viel schlimmer, der Papi ist ein böser Perverser der Frauen erniedrigen will. In englischer Uniform und mit Reitgerte wird Margot sadistisch gedemütigt inkl. Stiefellecken! Als der verliebte Sohnemann dazustösst kommt es zum Gerangel, Margot schreitet ein und schlägt Papi nieder. Also doch noch ein Happy End, „Glück ist international, Glück kennt keine Grenzen, 2 Menschen haben sich gefunden.

 Was uns der Hr. Boos und der Hr. Hartwig hier auftischen ist natürlich schwer exploitativ und politisch völlig unkorrekt, also wie geschaffen für Schweinigeln wie du lieber Leser einer bist. Abgesehen von den teils völlig überdrehten Fällen motzt die derbe Sprache das Geschehen noch ein bisschen mehr ins Eck „für Frauen ungeeignet“. Gut, dies war ja auch fürs Bahnhofskino in z.B. Buxtehude gemacht, dort wo kein Zug freiwillig halt macht. Die Welt ist halt ziemlich crudo und die Männerwelt das ist halt eine Hundewelt,  aber eine läufige!  Beachtlich die Originalschauplätze, da wurde nicht gespart, Hong Kong, London, Beirut, Paris, Rom, alles war möglich. Wahrscheinlich wurden die weiblichen Darsteller in Naturalien bezahlt (= Schwanz). Naja, vielleicht auch nicht. Toll der Soundtrack, Gert Wilden tobt sich hier richtig genial aus, glücklicherweise ist die ganze Schosse in den 90ern schon auf Vinyl und CD verewigt worden, unter Schulmädchen Report wie auch unter „I told you not to cry“ – sollte auf keiner Ausreisserinnen Party fehlen!

Der Film sollte auch nicht fehlen, der macht sich gut auf jeder Männerparty! Variabel kann man den auch gut seiner Tochter zeigen damit sie die Härte der Welt gleich mal filmisch kennenlernt.

Hier ein tolles Interview des steinalten Gert Wilden, der Mann ist einfach nur grossartig.

 http://vimeo.com/10199378

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Jungle Warriors – Euer Weg führt durch die Hölle

D/Mexiko 1984

R: Ernst R. von Theumer

D: Paul L. Smith, John Vernon, Sybil Danning, Woody Strode, Alex Cord, Marjoe Gortner, Nina van Pallandt

M: Roland Baumgartner

Larry (Marjoe Gortner) macht sich mit einer Handvoll Models auf in den Amazonas für ein Fotoshooting. Über den Dschungel werden sie abgeschossen und können notlanden. Das Überwachungssystem von Cesar (Paul Smith) hat funktioniert, es schützt ja auch seinen Drogenhort. Nun werden eben die Models gefangengenommen und kommen in den Kerker, so was gibt’s bei Cesar auch. Währenddessen kommt auch eine Italo Mafiosipartie bei der Dschungelfestung zum Drogeneinkauf an. Sehr gut Kapo Vito Mastranga (John Vernon), immer mit einem derben Spruch auf den Lippen und Cesar überhaupt nicht vertrauend.

Während des Drogentests und der Zahlungsmodalitäten können sich die Mädls aus ihrem Kerker befreien und zur Flucht ansetzen. Eine von Ihnen (eine Geheimdienstlerin) schlägt sich zum Funk durch um die Dschungelcamp Koordinaten durchzugeben. Dabei wird sie erwischt und bei dieser Schiesserei geht gleich eine ganze Schlacht los – die Itakka denken es gilt ihnen und sie bekämpfen sich mit der Drogengang von Cesar. Aber auch die CIA ist mir nichts dir nichts mit ihren Helis da und es rumst im Karton……

Unser Ritter von Theumer, der hatte ja ein Faible für Mädchengruppen unter Druck. 12 Jahre nach Ich, die Nonne und die Schweinehunde gerät eben eine Gruppe Models in arge Bedrängnis und muss sich freikämpfen aus einem Drogenlabor im tiefen Dschungel des Amazonas. Der Drogenbaron Cesar ist der absolute Hit handelt es sich um niemand geringeren als Bud Spencer Imitat Paul L. Smith. Aber nach dem Midnight Express gabs erneuten Einsatz im Drogenmilieu, ohne Bart und herrlich fies…. Und diese Optik! Einfach herrlich wie er einen Kontrahenten stemmt und von den Rotorblättern des Helis zerfetzen lässt. Auch sein Zweikampf mit dem Bodyguard Mastranga’s ist unterhaltsam erinnert er doch an Catch as catch can inkl. Messer in den Rücken. Seine Schwester Angel (Sybil Danning), zu der er ein inzestiöses Verhältnis hat (hätt ich auch), ist sexy und bestimmend. Bestimmend auch ihr Ende, sie wird von einer Handgranate zerfetzt. „Sie war nur meine Halbschwester“ der lapidare Kommentar darauf von Cesar, herrlich. Na dann versteh ich die Lust auf sie, quasi nur halb so schlimm der Inzest…..

 Woody Strode ist auch dabei, die rechte Hand Cesar´s, im Söldnerlook cool wie immer, seine Kontrahenten werden mit Pfeil & Bogen erlegt.   Alex Cord ist dafür die rechte Hand von Mastranga und macht sich gut als Mafiaschlurf. Gut auch der Anfang wie Endsong, man denkt Bonnie Tyler im Stimmbruch, unfassbarer song, Give me heat, nothing but heat, I want your heat……Marina Arcangeli heisst die Dame, ist italien also auch noch dabei, Slut Machine Music Rome heisst der Verlag, ach Slot Machine, jetzt hab ich mich verschrieben….

Das waren noch Zeiten als aus Deutschland solche Kinoproduktionen kamen. Ein Haufen guter Weiber, schräge und gut agierende Fieslinge, eine sadistische Sybil D. und viel kawuumm im Dschungel, das macht einfach Spass. InzestSex mit bis zu 7-8 verwandten Weibern würd ich da als Punkte vergeben würd ich Punkte geben.

P.S.: hab grad sehen müssen das es da schon eine deutsche DVD gibt,  die kenn ich nicht und wird mit 83 min. angegeben, meine VHS dauern aber 92, Vorsicht ist geboten.

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INSEL DER 1000 FREUDEN, DIE

D. 1978

R: Hubert Frank

D: Olivia Pascal, Arthur Brauss, Otto W. Retzer (als Otto Brem), Phillippe Garnier, Bea Fiedler

M: Gerhard Heinz

 

Peggy (Olivia Pascal) ist Privatdetektivin und hinter Michael (Phillippe Garnier) her. Den soll sie beim fremdgehen erwischen, in flagranti delicto, für ihre Mandantin Lady Henriette. Dies fällt nicht so schwer ist er doch ein Casanova ersten Ranges – was man bei seinem Weib Julia (Bea Fiedler in top shape) gar nicht verstehen kann!

Beim detektiven wird Peggy allerdings von Otto Retzer erwischt und wir alle kennen Otto Retzer. Nein, nicht vom Schloss am Wörthersee, wir kennen ihn von Sadomania! Der österreichische Glatzkopf bringt sie zu seinem Chef Howard (Arthur Brauss). Peggy wird nun ausgequetscht, angekettet wird sie von Otto im Leoparden Gilet gewatscht und angegrapscht.

Nachdem die beiden Herrschaften erfahren haben für wen Peggy arbeitet kommt sie wieder frei und geht ihrer Arbeit nach. Howard gewinnt dann im Kartenspiel von Michael seine Frau Julia, ein Einsatz den ich mir beim Pokern auch gern holen würde. Ich vergönn es dem Brauss, mag ich den Kerl doch schon lang. Die Bea bringt meinen Schreibfluss etwas zum stocken muss ich gestehen…..

Auf der Insel der 1000 Freuden ist noch einiges im argen und einige Damen wechseln noch einige Besitzer und es kommt auch noch zu einem Mordkomplott aber ich kann mich vor lauter geilen, nackten Weibern grad gar nicht konzentrieren…..

Wunderbare Sexploitation made in Deutschland mit heavy Ösi Input, ja, so war das damals in den 70ern. Aber eines muss gesagt sein, technisch ist das alles auf hohem Niveau, auffällig gut die Kamera, auch kein Wunder, Franz X. Lederle ist da dran, damals sicher Deutschlands interessantester Mann für diesen Job. Gerhard Heinz hat immer die richtig Musik in petto und die Darsteller Riege ist wunderbar. Olivia zeigt uns ihren geilen Körper inkl. Scham, auch die Bea steht ihr um nichts nach und einige Inselschönheiten geizen nicht mit ihren Reizen. Manchmal wirkt das Werk also hätte Jess Frank seine Finger mit im Spiel aber es ist der Hubert Frank….früher dacht ich immer dies ist ein weiteres Pseudonym in seinem Namenskosmos…..danke Lisa Film, wieder einmal, für einen schönen Sex & Crime Beitrag.

Es gibt eine günstige DVD von MCP und die sollte in jedem sleazigen Haushalt stehen!

7 Bananenflambees vom Otto bitte!

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SIEBZEHN JAHR, BLONDES HAAR aka LA BATTAGLIA DEI MODS

I/D 1966

R: Franco Montemurro

D: Joachim Fuchsberger, Ricky Shayne, Elga Andersen, Eleonora Brown

Ja so fängt er tatsächlich an, mit Udo Jürgens Schmachtfetzen……aber kaum ist die Titeleinblendung vorbei wechselt der Song und es kommt ein Italo Fetzer vom Feinsten.
Hm, eine Roxy/Ultra also München/Rom Coproduktion kann so schlecht nicht sein.
Crazy Baby, i love you……Ricky Shane rotzt das raus wie Elvis in den 50ern den Jailhouse Rock. Beim Gitarrensolo geht sich auch noch ein Zungenkuss samt Bierschluck aus, coole Sau. In der Bar brummt der (Mods-)Bär!
Doch Unheil rollt heran in Form einer Rockerbande die mit den Modstreffen in dem besagten Lokal aufräumen will. „Nieder mit den Mods, nieder mit den Schwächlingen, nieder mit den Weichlingen, Recht haben nur die Stärkeren und die Stärkeren sind die Rockers ( ) – Hurra!“ Das kennen wir ja von Bandidos & Co.
Es kommt zum Gehaue und Geprügel wie in nem Saloon – bis einer der Rockers ein Messer zieht und den verhassten Ricky abstechen will. Todesmutig wirft sich Ricky´s Liebste dazwischen und bekommt das Messer zwischen die Rippen – aus und tot. „Ich muss doch nicht sterben oder? Ich hab solche Angst“. Sicher musste sterben, crazy Baby!
„Der tödliche Stich ist mit einer erstaunlichen Sicherheit ausgeführt worden“ ist der treffsichere Kommentar eines Bullen. „Alles was unter 30 ist und nicht einen Haarschnitt hat wie ein Marineinfantrist kommt in Untersuchungshaft“. Das nenn ich mal eine konsequente Ansage, Hr. Inschpektor!
Ricky flüchtet, weg von Liverpool, kurzerhand wird noch mit dem Messerstecher abgerechnet aber dann geht´s auch gleich weg mit dem Zug, ganz weit weg. Es geht über Paris & Genua nach Rom. In Paris gibt’s nen Zwischenstop wo unser Jürgens, der Udo getroffen wird. Der fängt auch gleich zum singen an – 17 Jahr, blondes Haar…..Ricky stösst auch dazu und gibt zwei Songs zum besten, zuerst eine Schnulze, dann ein Beathammer das die Bude rockt. Seine französische Bekanntschaft (sexy Augen, die Kleine ) sammelt die Spenden ein damit Ricky weiterkommt obwohl sie ihn ja lieber da behalten will. Musik macht sie alle spitz!
Next stop ist Genua wo sein Vater sein soll – soll, da er schon lang nicht mehr hier lebt. Sein Papi ist mittlerweile in Rom gelandet, berufliche Gründe. Ricky muss weiter, hilft aber noch nem Typen bei nem Gerangel und mit und für ihn greift er auch noch ein bisschen zur Gitarre, sültzt „Questa notte Liverpuuuul…“ und „I gotta know, I love you sooo“ welcher schon ein bisschen fetziger kommt, unterstützt von Matrosenchor. In einer Osteria, wo sich die beiden die Wänste vollschlagen, wird auch noch gerockt. Da taucht ne Signorina auf die mich an Nieves Navarro erinnert (ist sie aber nicht), die schiebt ihn doch glatt einen Geldschein zwischen Saiten und Hals (der von der Gitarre), durch die Musi angespitzt das Luder! Ein anderes Luder zieht ihn mit Heim doch kurz davor gibt’s Knüppel aus dem Sack und ausgeraubt wird Ricky, Geld ist weg.
Ricky zieht weiter, per Autostopp, Laster und Busse bringen ihn nach bella Roma. Beim Vater´s Büro Empfang angekommen verlangt er nach Mr. Fuller, seinem Papi – „Sie müssen sich täuschen sie wollten in den Zoo“ – auch so kann man eingeschätzt werden. „Ich nicht, ich bin nicht aus dem Affenhaus entsprungen wie sie“ kontert unser Mod.
Papa ist, wer weiss es, Blacky Fuchsberger! „Du hast dich verändert aber nicht zum guten. Deine Weltanschaung dürfte sich vornehmlich gegen Friseure gerichtet haben“. Blackyyy, wie bieder! Aber es geht noch doller:
„Was zum Teufel machst du den mit einer Gitarre? Ich bin mit den Symbolen & Riten eurer Generation nicht besonders vertraut“ – aber geh, das hätt ich mir jetzt nicht von dir gedacht.
Es taucht Blacky´s Gspusi Sonja auf und gemeinsam geht man essen. Ricky erkennt das hübsche Ding, es ist die Madame die ihm schon einen Geldschein in Genua zusteckte! Wie die jetzt von dort daher kam und warum die Verbindung besteht das weiss keiner mehr. Warum auch plötzlich Udo Jürgens „Merci Cherie“ auf der spanischen Treppe singt und wie er so plötzlich von Paris nach Rom kam muss ich ihn nächstens mal bei nem Wein am Wörthersee fragen.
Egal, Ricky lebt sich in Roma ein. Auf der spanischen Treppe war´s damals aber nicht so gemütlich wie heute, „Vorsicht, Razzia“ ruft sein neuer Bekannter namens Kakao (!) und eine Horde Carabinieris stürmt die Treppe. Die Vagabunden und Gammler werden vertrieben, Ricky und Kakao gelingt die Flucht, das schweisst zusammen.
Daheim bei Papa gibt’s dann Tacheles: „Ich z.B. war in deinem Alter sehr national. Du bist wahrscheinlich sehr international eingestellt. Wir dachten anders damals“. Alles klar, Blacky der eher einen Brownie verkörpert. Sonja verkörpert eher die Schlampe die Ricky gern „verwöhnen“ würde. Nach dem Papa auch den Sohne? Noch ist´s nicht soweit, Blacky samt Damsel dampfen nach Monte Carlo ab.
Ricky kommt zur ner Party und lernt Martine kennen, die Schwester Sonja´s. Es bahnt sich ein Techtelmechtel an. Sonja kommt heim und will sich Ricky krallen, der will zwar nicht wird aber von Martine beim Versuch der Schwester erwischt. Natürlich glaubt sie ihm nix, Männer sind Schweine.
Nun stellt aber Papi Sonja vor die vollendeten Tatsachen das er auf nen Trip in den Nahen Osten geht – ohne Sonja. Nicht nur das, er will sich auch trennen von ihr. Papi hat gemerkt das sie was vom Sohnemann will. Das geht dem Blacky gegen den konservativen Strich. Zeitgleich verabschiedet er sich auch von Ricky und wünscht ihm alles Gute beim „erobern von Festungen von denen es nur mehr wenige lohnt sie zu erobern“ – er meint wohl die Frauen die es verdient haben. Ricky will aber nur eine erobern, Martine. Als diese von seinem Konzert mit nem anderen abhaut versteht er die welt nicht mehr – er fährt ihr nach, beobachtet die Party bei ihr und stürmt diese, nach einer wüsten Schlägerei wird ihr klar, der Ricky, das ist Ihrer!
Ja so wurde das erzählt damals. Der Kampf der Mods! Man kann schon seine Gaudi haben mit dem Teil. Gehörts zu Komödien? Ich denke es ist Sleaze. Zwar ein Co-produkt hab ich´s bei den Italienern plaziert.
Ein Zeitdokument auf alle Fälle, „schaut her wie wild diese Musi & Jugend ist“ aber von den Falschen erzählt. Sehr bieder das ganze, von Leuten voll mit Vorurteilen gemacht. Die Langhaarigen werden da als Gammler, Vagabunden, Asoziale dargestellt. Man sieht´s ja auch bei Blacky´s Rolle welchen Geist das ganze atmet. Gelungen ist er nur zum Teil, mit dem gehörigen Zeitabstand gesehen aber unfreiwillig komisch. Udo Jürgens dürfte da als Songcontest Sieger aus- und benutzt worden sein , er hat eigentlich keine Rolle in dem Film ausser eben 2 Auftritte mit seinem beiden Ohrwürmern. Die sind aber Handlungs irrelevant. Dieser Ricky, ein libyischer Franzose und damaliger Star, kommt als Revoluzer und Rock´n´ Roller gar nicht mal so schlecht rüber. Die fetzigen Songs sind auch recht dufte. Ein harmloses, antiquiertes Filmchen für all die, die den Beat im Herzen tragen.
6/10 bpm

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